Aus der Vielfalt der Methoden entwickelt sich für jedes Kind ein individuelles Förderkonzept.

Die Förderziele werden kontinuierlich überprüft und modifiziert. Ein Entwicklungsbericht wird verfasst und in den erforderlichen Zeitabständen an die zuständigen Gutachter und Bewilligungsstellen weitergeleitet.

Unerläßlich ist die enge Zusammenarbeit mit den Menschen, die ebenfalls mit dem Kind arbeiten: Eltern, Ärzte, Lehrer, Erzieher, andere Therapeuten. (Interdisziplinäre Zusammenarbeit)

In wöchentlichen Einzel- und/oder Gruppenstunden bekommen die Kinder individuelle Hilfe und Begleitung.

Es finden regelmäßige Beratungsgespräche mit den Eltern statt. Hospitationen im Kindergarten und Kooperationsgespräche mit den Erziehern, dem Lehrer oder anderen Therapeuten, richten sich nach dem jeweiligen Bedarf.

Methoden

Folgende Methoden biete ich an:

Spielförderung

Schwerpunkte:  Das in der Heilpädagogischen Praxis vorhandene Spielmaterial bietet dem einzelnen Kind die Möglichkeit sich das ihm entsprechende Material auszuwählen. Die Heilpädagogin greift den Spielentwicklungsstand in den verschiedenen Gebieten auf und gibt kindgemäße Impulse, die das Kind  anregen und es durch das Vorbild zum Nachmachen und Wiederholen und damit zu Entwicklungsfortschritten verhelfen.

Klientenzentrierte Spieltherapie / Puppenspieltherapie: Schwerpunkte

Da das Spiel das natürliche Mittel zur Selbstdarstellung ist, wird dem Kind die Möglichkeit geboten (dabei bestehen bestimmte Regeln) angestaute Gefühle von Spannungen, Frustration, Unsicherheit, Angst, Aggression und Verwirrung auszuspielen. Die Heilpädagogin reflektiert wie ein Spiegel die Gefühlseinstellungen des Kindes, so dass es sich selbst besser sehen und verstehen lernt.

Für ältere Kinder ist die Handpuppe oft das geeignete Mittel um die eigenen, oft verdeckten Gefühle frei zu spielen. Wo eine verbale Reflektion noch nicht geleistet werden kann hilft die archetypische Figur um Probleme sichtbar zu machen.

Wahrnehmungsförderung

Die Grundlage der gesamten Entwicklung ist ein differenziertes Wahrnehmungsvermögen. Wenn Teilbereiche nicht genügend entwickelt sind wirkt sich dies auf andere Bereiche negativ aus. Durch gezieltes Erüben bestimmter Fähigkeiten kann die Entwicklung aufgeholt werden.

Psychomotorik

Schwerpunkte: Für Kinder spielt die wechselseitige Beeinflussung von Psyche und Motorik eine besonders große Rolle. Aus diesem Grunde ist es von großer Wichtigkeit das Kind mit Hilfe von lebendigen, seine Lebenswelt entsprechenden Inhalte, zur Bewegung anzuregen. Die Freude die es dabei erleben kann, regen zur Wiederholung und somit kontinuierlichen Sicherung des Gelernten an.

Kreative Medien

Werken, Malen, Gestalten, d.h. aus den verschiedensten Materialien etwas Neues herzustellen, künstlerische Techniken zu erlernen und anzuwenden verschaffen dem Kind Erfolgserlebnisse und heben das meist angeknackste Selbstwertgefühl. Die Wahrnehmungsfähigkeit, die Feinmotorik, die Handlungsplanung, die Kraftdosierung, etc… werden verbessert.

Kochen und Backen

In diesem naheliegenden Lebensbereich können vielfältige Sinneserfahrungen gemacht werden. Differenzierte Tasterlebnisse z.B. beim Schneiden, Kneten, Rühren, Einfüllen, Abwiegen, Abwaschen, Putzen und Schälen verhelfen dem Kind dazu sich intensiv auf das Material einzulassen. Geruchs- und Geschmackserlebnisse tragen dazu bei, sich wohl zu fühlen. Die hierbei gemachten intensiven sensorischen Erfahrungen helfen bei der Gedächtnisbildung.

Heilpädagogische Übungsbehandlung

Diese Methode kann in allen Methodenbereichen angewendet werden. Sie ist besonders notwendig, um mit stark beeinträchtigten Kindern zu arbeiten. Es bedarf einer besonders sorgfältigen Vorbereitung und Gestaltung. Jeder einzelne Handgriff muss gezeigt und geübt werden. Es dürfen nur Aufgaben gestellt werden, bei denen die zum Erfolg führenden Schritte überschaubar sind. Die Schwierigkeitsgrade innerhalb eines stufenweisen, folgerichtigen Vorgehens werden nur langsam gesteigert.

Sinnesschulung in freier Natur

Die natürliche Umgebung ist einfach gegeben und nimmt alles und jeden geduldig und offen an, ohne Kritik zu üben. Die Kinder bewegen sich hier meist frei und ungezwungen und lernen sich in eine natürliche Umgebung einzufügen. Die Natur mit ihren kleinen unscheinbaren Wundern öffnet Tore, die bisher verschlossen schienen.

Elternberatung / Gesprächsführung

Den Eltern wird Raum gegeben ihre Probleme auszusprechen. Sie sollen erleben, dass sie mit ihren Schwierigkeiten akzeptiert und ernst genommen werden. Der gemeinsame positive und auch kritische Blick auf das Kind wird geübt. Es werden aus Elternsicht häusliche Situationen betrachtet und gemeinsam Ideen entwickelt, wie die Eltern ihr Verhalten dem Kind gegenüber punktuell verändern können, um eine Änderung des Verhaltens beim Kind zu bewirken. Auf Wunsch der Eltern finden Hausbesuche statt.

Elternabende/Vormittage, gemeinsame Feste oder gemeinsame Bastelaktionen vor den großen Festen.  

Zu besonderen Anlässen finden in der Praxis kleine Feste statt, zu denen Eltern und Kinder (meist orientiert am Alter der Kinder) gemeinsam eingeladen werden. Dabei stehen meist zuerst aktive Aktionen (z.B. in der Adventszeit Kerzen zeihen) und zum Abschluß die Vorführung eines Puppenspiels auf dem Programm.

 

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